Das ist mein Weg
Meine künstlerischen Arbeiten sehe ich als Ausdruck meiner Spiritualität, Zeugnis meiner menschlichen Reifung und Rebellion gegen einengende Normen und gesellschaftliche Fehlentwicklungen.
Mit 23-25 Jahren absolvierte ich die Meisterklasse für Malerei, die mir klar machte, dass mein Weg nicht in die Kunst sondern in die begleitende Arbeit von Menschen führte. Damit stellte ich meine Künstlerin „rosavita“ in den Hintergrund und engagierte mich im Sozialbereich als Maltherapeutin und später für frauenspezifische Themen im ländlichen Raum in der Weststeiermark. Das schöpferische Potenzial brach nur phasenweise aus mir heraus, vor allem in Krisen und erlangte so keine Kontinuität. Es blieb bei Tagebüchern, gefüllt mit Texten und Bildern, später erschloss ich mir auch Tonarbeit und Tanz. Bis auf ein paar Lesungen und kleine Ausstellungen mit anderen KünstlerInnen blieb das meiste verborgen.
Erst als ich meinen Platz in der Oststeiermark einnahm, machte ich eine erste Ausstellung in Atelier, Hof und Garten, sozusagen im Lebens- und Schaffensraum, die meiner Künstlerin gerecht wurde. Jahre später folgten Ausstellungen, Tanzperformances, Lesungen und eine Musikperformance. Die Kontinuität in meinem künstlerischen Schaffen wurde aber weiterhin durch Lebensaufgaben durchkreuzt und so dem eigenen Lebensrhythmus angepasst. Seit Sommer 2014 verfolge ich mein Projekt „faces of trees“, das meinen persönlichen und künstlerischen Inhalten voll und ganz entspricht.